Lust auf mehr.

AndreasSunder

Ihr Bürgermeister für Rietberg.

Aktuelles-Archiv

Archiv mit allen Neuigkeiten und Berichten zur Bürgermeisterwahl 2018.

ZUR PERSON

Liebe Rietbergerinnen, liebe Rietberger,

im Jahr 2012 haben Sie mich zu Ihrem Bürgermeister gewählt. Rietberg, das ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, in der ich mit meiner Familie lebe - die Stadt, für die ich brenne und für die ich jeden Tag mit voller Leidenschaft arbeite. Auch in Zukunft möchte ich mich für Sie und unsere Stadt einsetzen und Ihr Bürgermeister sein. „Lust auf Neues“ lautete mein Motto zur Bürgermeisterwahl im Jahr 2012 - „Lust auf Mehr“ gilt für die Agenda 2025, die ich mit Ihnen gestalten möchte! Denn ich habe „Lust auf Mehr“ und möchte weiterhin Ihr Bürgermeister für ein starkes Rietberg sein.

Hauptamtlicher Bürgermeister, Hauptkommissar und Lehrer

Im Jahr 2012 wurde ich mit 70,3 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Das Aufgabenspektrum als Bürgermeister ist sehr vielfältig. Auch wenn der Beruf des Bürgermeisters kein Ausbildungsberuf ist, hat mir mein Studium mit dem Abschluss eines Diplomverwaltungswirtes (FH) ein gutes Rüstzeug für dieses anspruchsvolle Amt mitgegeben. Denn zu meinen Aufgaben gehört es, die Stadtverwaltung mit mehr als 200 Beschäftigen zu leiten. Außerdem bin ich oberster Repräsentant unserer Stadt und gleichzeitig auch Vorsitzender des Stadtrates.

Vor meiner Bürgermeisterzeit im Jahr 2012 war ich von Beruf Polizeibeamter im Rang eines Hauptkommissars. Zuletzt, von 2006 bis 2012, Lehrer an der Polizeischule Schloss Holte-Stukenbrock. Dort bereitete ich die Studierenden auf den polizeilichen „Echtbetrieb“ vor und unterrichtete den Schwerpunkt „Kriminalitätsbekämpfung“. An der Polizeischule in Schloss Holte-Stukenbrock habe ich 1990 nach meiner mittleren Reife auch selber meine Ausbildung zum Polizisten im mittleren Dienst absolviert. Danach hatte ich die Chance, für ein paar Jahre in Köln zu arbeiten und auch in der Domstadt zu wohnen.

Ende 1996 zog es mich wieder in meine Heimat zurück. Bis zum Jahr 2000 war ich bei der Landratspolizeibehörde in Gütersloh tätig. Es folgte ein Studium zum gehobenen Polizeidienst mit dem Abschluss des Diplomverwaltungswirtes an der Fachhochschule Bielefeld für öffentliche Verwaltung. Anschließend arbeitete ich bei der Polizeibehörde Lippstadt, unter anderem auch in verschiedenen Führungsaufgaben, und wechselte schließlich zur Polizeischule. Dort unterrichtete ich, bis ich im Jahr 2012 zum Bürgermeister gewählt wurde.

Familie mit vier Kindern

Wie wichtig es für eine Familie ist, in einer Stadt wie Rietberg gut wohnen und leben zu können, weiß ich aus eigener Erfahrung. Denn ich habe mit 44 Jahren selbst eine große Familie. Meine Frau Kerstin und ich leben mit unseren vier Kindern Marie (20), Tizian (17), Lewin (12) und Josefina (10) seit 20 Jahren in Bokel. Unsere älteste Tochter Marie studiert (Lehramt) mittlerweile in Münster, wo sie auch ihren Hauptwohnsitz gegründet hat. In Bokel fühlen wir uns richtig wohl. Groß geworden bin ich zusammen mit meinen drei Geschwistern (eine Schwester, zwei Brüder) in Rietberg am Pulverdamm. Mein Amt erfüllt mich mit einem hohen Grad an Glück und Zufriedenheit, fordert aber auch enorm viel Zeit. Die knappe Zeit, die ich seit meinem Amtsantritt für die Freizeit habe, nutze ich dafür umso intensiver - und zwar am liebsten mit der Familie und Freunden.

Sport - meine große Leidenschaft

Als ehemaliger Leistungssportler halte ich mich regelmäßig mit Laufen fit. Bis heute bin ich der Schwimmabteilung des TuS Viktoria Rietbergs treu. Mitglied bin ich auch im Sportverein Schwarz-Gelb Bokel und dem Radsportclub Rietberg (RSC) sowie dem Radsportverein Gütersloh (RSV).

Meine größte sportliche Leidenschaft lag vor meiner Amtszeit im Rennradsport, den ich beim Radsportclub Rietberg und dem Radsportverein Gütersloh betrieben habe. Das Rennrad war für mich nicht nur ein Sportgerät, sondern gleichzeitig auch ein Autoersatz. Heute klappt das leider nicht mehr. Wenn ich aber im Stadtgebiet dienstlich unterwegs bin, nutze ich auch heute noch gern das Rad.

Entspannen kann ich mit einem guten Buch - vorzugsweise Thriller - und im Urlaub mit meiner Familie.

Bei den Freien Wählern politisch „groß“ geworden

Als Bürgermeister bin ich gesetzlich zur neutralen Amtsführung verpflichtet. Diese Neutralität lebe ich und habe ich vielfach in meinem Abstimmungsverhalten bei unterschiedlichen Themen unter Beweis gestellt.

Intensive kommunalpolitische Erfahrungen habe ich bei der Freien Wählergemeinschaft Rietberg (FWG) gesammelt. In der Zeit von 2004 bis 2012 war ich für die FWG-Fraktion im Rat.

Im Jahr 2008 wurde ich Vorsitzender der Freien Wähler. In dieser Funktion habe ich die FWG 2009 durch den Wahlkampf geführt.

Von 2009 bis zu meiner Bürgermeisterwahl war ich Ortsvorsteher in Bokel - sozusagen „Bürgermeister Light“. Eine Aufgabe, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich kam mit vielen Bürgern ins Gespräch, diskutierte mit ihnen ihre Anliegen und versuchte möglichst, eine gute Schnittstelle für die Bürger zum Rathaus zu sein.

Engagement für Bürgerverein

Der Schwerpunkt meines ehrenamtlichen Engagements lag in Bokel, meiner Heimat. Zehn Jahre war ich Vorsitzender des Bürgervereins Bokel, der ursprünglich vor fast vierzig Jahren von Bokeler Bürgen als Kindergartenträgerverein gegründet wurde. Unter meinem Vorsitz hat der Verein auch die Förderung der Grundschule in Bokel übernommen und für die Schüler eine Randstundenbetreuung und auch die Ganztagsbetreuung „13Plus“ ins Leben gerufen - für mich ein schöner Beweis dafür, was Bürger erreichen können, wenn sie sich für ihren Ort einsetzen.

Aufsichtsratsvorsitzender der Gartenschaupark GmbH

Die Gartenschau erfolgreich zu begleiten, dafür setzte ich mich als Aufsichtsratsvorsitzender der Park-GmbH mit ganzer Kraft ein. Der Aufwand lohnt sich. Der Park, der in diesem Jahr seinen zehnjährigen Geburtstag feiert, hat sich kräftig entwickelt (s. auch unter Erfolge).

Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung der Sparkasse Rietberg

Als Kuratoriumsvorsitzender ist es uns gelungen, das „Kunsthaus Rietberg - Museum Wilfried Koch“ weiter zu beleben. Zahlreiche Wechselausstellungen namhafter Künstler wie Koch, Böckstiegel, Armin Mueller-Stahl und Günter Grass locken mittlerweile tausende von Kunstinteressierten nach Rietberg - eine tolle Werbung für unsere Stadt!

Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Rietberg

Auch die Bürgerstiftung ist mir als Vorstandsvorsitzendem eine Herzensangelegenheit. Es gelingt uns nach wie vor (trotz schwieriger Rendite durch niedrige Zinsen) viele Projekte zu fördern.

Erfolge

Gemeinsam haben wir viel erreicht.

(Auswahl)

Wirtschaft, Organisation & Finanzen

In meiner Amtszeit sind mehr als 2.700 Menschen in Rietberg in sozialversicherungspflichtige Arbeit gekommen.
Das ist ein Anstieg von 10.747 auf 13.478 und damit mehr als 25 Prozent.
Ein wichtiger Motor sind dabei die Neuausweisungen von Gewerbegebieten und eine sehr unternehmerfreundliche Genehmigungspolitik bei Erweiterungen von Betrieben.
Das Thema Wirtschaft ist Chefsache. Ein Stab kümmert sich mit mir gemeinsam um die Belange der Unternehmen.
In dieser Stabsstelle werden seit meiner Amtszeit auch die Grundstücksangelegenheiten behandelt.
Eine Bündelung, die sich als sehr hilfreich und sinnvoll erwiesen hat.
Im Jahr 2017 haben wir eigene Stadtwerke gegründet.
Gemeinsam mit den Stadtwerken Soest und unseren Nachbarn aus Langenberg sind wir an den Start gegangen.
Strom und Gas sowie die dazugehörige persönliche Beratung gibt es nun direkt vor unserer Haustür.
Ich freue mich sehr, dass die Stadtwerke bereits mehrere hundert Anschlüsse unter Vertrag haben.
Warum alles selber machen, wenn es mit einem Partner besser, effizienter und günstiger geht.
Nach diesem Leitsatz handele ich auch mit Blick auf die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen.
Mit der Stadt Verl und der Gemeinde Langenberg haben wir eine Zentrale Vergabestelle auf den Weg gebracht.
Erstmals in der Geschichte des neuen Haushaltsrechts ist es gelungen, einen ausgeglichen Haushalt vorzuweisen.
Mehr noch: Die sogenannte Ausgleichsrücklage in Höhe von 12 Millionen Euro, die seit 2009 komplett verzehrt wurde, konnte in meiner Amtszeit wieder mit mehr als 4 Millionen Euro gefüllt werden.
Dafür haben wir hart gearbeitet. In einer von mir einberufenen Arbeitsgruppe „Finanzen“ haben wir Verbesserungspotenziale in Millionenhöhe erarbeitet.

Bildung & Demografie

Für unsere Kleinsten gibt es, seit ich gewählt wurde, rund 120 neue Kindergartenplätze - und wir arbeiten weiter an diesem wichtigen Thema,
damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch in der Praxis und nicht nur auf dem Papier funktioniert!
Wir haben die Schulen für die Zukunft fit gemacht.
Durch den Verbund von Grundschulen sind die kleineren Grundschulstandorte in Bokel, Varensell und Westerwiehe nachhaltig gesichert.
Viele Förderschulen mussten schließen.
Nicht die Martinschule in Rietberg, die für Schüler/-innen mit besonderen Bedarfen gezielte Förderungen leistet.
Die Trägerschaft ging auf den Kreis Gütersloh über.
Damit konnte die wertvolle Martinschule gerettet werden.
Die weiterführenden Schulen werden in den nächsten Jahren komplett neu gebaut - unser Schulinvestitionspaket umfasst mehr als 50 Millionen Euro.
Rüstige Rentner helfen anderen Senioren.
Ein Kreislauf des gegenseitigen Helfens ist entstanden.
Dafür sorgen u.a. AWO-Wichtel und Seniorenbesuchsdienste, die in meiner Amtszeit eingeführt worden sind

Bauen, Wohnen, Stadtverkehr & Stadtentwicklung

Dort, wo Menschen Arbeit finden, wollen sie auch leben.
Seit meinem Amtsantritt haben wir endlich wieder Neubaugebiete ausgewiesen.
In Druffel (da passierte fast zehn Jahre vor meinem Amtsantritt nichts), Bokel, Rietberg und Mastholte konnten wir mehr als 100 Baugrundstücke ausweisen.
Wichtig: In jedem neuen Wohngebiet entsteht auch bezahlbarer, kleinerer Wohnraum.
Nicht nur in neuen Baugebieten wird gebaut. Unser Bauamt hat in den letzten Jahren mehrere hundert Wohneinheiten neu genehmigt.
Das von mir initiierte Förderprogramm „Jung kauft Alt“ macht den Kauf einer Gebrauchtimmobilie für junge Familien interessant (Mehr zu dem Förderprogramm unter https://www.rietberg.de/wp-content/uploads/antrag-altbaugutachten.pdf).
Nie zuvor sind so viele Millionen an Städtebaufördermitteln in die Emsstadt geflossen wie in meiner Amtszeit.
Insgesamt fast zehn Millionen Euro zuwendungsfähiger Gesamtaufgaben sind bewilligt, wovon ca. sieben Mio. Euro vom Land und Bund geflossen sind.
Die behindertengerechte Sanierung unserer Rathaus- und Verwaltungsgebäude, die Skaterbahn, Stadlers Garten, Kirchplatz und Pfarrgarten in Neuenkirchen sind nur einige Belege dafür, dass diese Förderungen sinnvoll und nachhaltig sind.
Neuenkirchen hat sich in den letzten Jahren gemausert.
Die Rezeptur: Die Stadt macht das Drumherum schick und investiert ordentlich in die Infrastruktur, wie z.B. Kreisverkehr, neue Sporthalle, neue Straßen und Radwegeverbindungen, neue Grünflächen.
Die Folge: Es wird vermehrt auch wieder privat investiert. Stadlers Garten als öffentliche Parkfläche und das alte Stadlersche Haus, das gerade umfangreich von privater Seite saniert wird, sind gute Beispiele dafür, dass diese Rezeptur funktioniert.
Stadtteilentwicklung braucht einen Plan. Und den erstellen wir in Mastholte gemeinsam mit den Bürgern.
Ein vom Land gefördertes Dorfentwicklungskonzept, fachliche Unterstützung eines Planungsbüros und der Ideenpool der Bürger sollen dazu beitragen, Mastholte nachhaltig für die Zukunft fit zu machen.
In den letzten Jahren haben wir unsere Verkehrsinfrastruktur ausgebaut.
Bedeutende Straßen- und Radwegebauprojekte sind entstanden.
Der Kreisverkehr in Neuenkirchen, neue Radwege in Westerwiehe, Varensell, Bokel und die Sanierung der einstigen „Radweg-Buckelpiste“ zwischen Rietberg und Neuenkirchen sind einige Beispiele dafür.
Zu Beginn meiner Amtszeit schlichen wir in Bokel, Druffel und Westerwiehe noch mit weniger als 1 MBit/s (Download) durchs Netz.
Das gehört seit einigen Jahren glücklicherweise der Vergangenheit an - 50 MBit/s sind in den Siedlungsbereichen möglich.
Durch den geplanten Glasfaserausbau in Mastholte, Rietberg und Varensell, der Versorgung von 2.300 Haushalten in den sogenannten Außenbereichen (u.a. Hofstellen) von mindestens 50 MBit/s und einer geplanten Förderung von zahlreichen Gewerbegebieten mit schnellstem Internet ist der Einstieg gemacht.
Aber zu einer ehrlichen Bilanz gehört auch: Die Realisierung (u.a. wegen aufwendiger Vergabeverfahren nach EU-Recht, weil privatwirtschaftliche Partner abgesprungen sind) lässt noch auf sich warten.
Das ist unbefriedigend. Ich bin allerdings optimistisch, dass nun endlich im Jahr 2018 die Bagger rollen und unsere Breitbandstrategie umgesetzt wird.
Nicht nur Wirklichkeiten aufzeigen, sondern auch Möglichkeiten entwickeln - nach diesem Leitsatz handele ich.
Der Bau von neuen Einzelhandelsflächen im Norden (Aldi) und Süden (Schnäppchenmarkt) mit der Verbindungsstraße Rathausstraße ist aus meiner Sicht eine gute und realistische Chance, den Einzelhandel wieder zu beleben.
Dafür haben wir im Rat einstimmig das Planungsverfahren eingeleitet. Sollte ein Bürgerentscheid dieses Planverfahren kippen, gilt es das zu akzeptieren.
Wichtig ist eine Entscheidung, also ein JA oder NEIN in dieser Frage.
Jahrzehntelang wurde das Wirtschaftswegenetz heruntergewirtschaftet.
Damit ist jetzt Schluss: Einstimmig folgte der Rat meinem Vorschlag, jährlich eine halbe Million Euro in die Instandhaltung und Unterhaltung unserer Wirtschaftswege aufzuwenden.

Freizeit & Tourismus

Unseren Gartenschaupark hat sich kräftig weiterentwickelt.
Gemeinsam mit der Geschäftsführung ist und war es mir wichtig, den Park für eine breitere Bevölkerungsschicht attraktiver zu machen.
Insbesondere die jungen Leute kamen für meinen Geschmack in der Vergangenheit zu kurz.
Neue Formate wie das Holi-Festival, das Mondschein-Picknick und Konzerte in der Voba-Arena, die speziell jüngere Menschen ansprechen, sind entwickelt worden - mit Erfolg.
Die Besucherzahlen sprechen für sich. Waren es vor meinem Amtsantritt noch 220.000 Besuche im Jahr, so haben wir uns mittlerweile auf ca. 350.000 Jahresbesuche eingependelt.
Und auch die Zukunft des Parks ist gesichert:
Dem von mir vorgeschlagenen und einstimmig im Stadtrat beschlossenen Zuschuss in Höhe von 600.000 Euro jährlich ging ein breit angelegter Bürgerbeteiligungsprozess voraus.
Sport ist die größte Bürgerbewegung.
Die vielen Vereine leisten wertvolle Kinder-, Jugend-, Sozial- und Gesundheitsarbeit.
In meiner Amtszeit sind neue Turnhallen entstanden (Zweifachturnhalle in Neuenkirchen für über 2,2 Mio. Euro) oder modernisiert worden (die denkmalgeschützte Emsturnhalle wurde für 1 Mio. Euro mit Fördergeldern saniert, Sporthallen wurden mit neuen Böden und moderner LED-Beleuchtung ausgestattet).
Und auch die Sportplätze, in die jahrelang nichts investiert wurde, haben wir fit gemacht: Ein Hybridrasenplatz, ein Kunstrasenplatz im Bau, neue Beregnungs- und Flutlichtanlagen, neue Sportheime, eine neue Laufbahn am Schulzentrum, moderne Sportschießstätten, Reit- und Tennisanlagen, der behindertengerechte Ausbau des Freibads.
Kurz um: Nie zuvor wurde für den Sport so viel bewegt.
Zufrieden bin ich darüber, dass der Stadtrat einstimmig meiner Empfehlung folgte, die ungerechten Sportstättenbenutzungsgebühren, die vor meiner Amtszeit eingeführt worden sind, wieder einzukassieren.
Auch die umstrittene hundertprozentige Energiekostenbeteiligung ist nicht umgesetzt worden.
Der Verein Kulturig leistet mit einem sehr schmalen Finanzbudget eine klasse Kulturarbeit.
Früher musste der Verein sogar Geld für die Tilgung eines Darlehens bezahlen, das für den Umbau (u.a. neue Sitzbänke) der Cultura aufgenommen werden musste.
Das ist glücklicherweise kein Thema mehr. Auch verzichtet die Stadt Rietberg aufgrund meines Vorschlags endlich auch auf eine jährliche Sachkostenpauschale in Höhe von 15.000 Euro.
Die Gegenleistung: Wir erhalten ein von vielen Ehrenamtlern unterstütztes Kulturprogramm, das weit über die Grenzen der Stadt bekannt ist.
Einkaufen - Tourismus - Gartenschau und Wirtschaft gehören zusammen.
Auch touristisch hat Rietberg in meiner Amtszeit kräftig zugelegt.
Dank breiter Unterstützung von Ehrenamtlichen ist es uns gelungen, neue und zusätzliche Formate (z.B. lukullische Führungen) aufzulegen.
Auch den Radtourismus haben wir konsequent weiter ausgebaut und vermarktet.

Sicherheit & Ordnung

Auch in Rietberg gibt es Orte, an denen sich Menschen manchmal nicht sicher fühlen.
Diese Bereiche werden künftig mehr kontrolliert.
Dafür haben wir den Ordnungs- und Präsenzdienst personell verstärkt.
Außerdem wird die Polizei künftig direkt im Rathaus (Verwaltungsgebäude, Bolzenmarkt) untergebracht.
Das sorgt für Synergien bei der Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt.
Mitten in der Nacht aus dem Bett springen, wenn der Pieper auslöst.
Am Arbeitsplatz alles fallen lassen, Feuer bekämpfen und notfalls Menschen aus den Flammen retten.
Bei Verkehrsunfällen Verletzte oder auch Tote bergen.
Das leisten unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für uns.
Als Stadt sorgen wir für eine vernünftige, funktionale Ausstattung und zeitgemäße Einsatzmittel und Gerätehäuser.
Ein neues Gerätehaus entsteht gerade im Eingangsbereich von Mastholte.

Flüchtlingshilfe

Wer hätte gedacht, dass die Flüchtlingskrise zu einer der größten Herausforderung meiner Amtszeit geworden ist.
Diese Herausforderung haben wir im ersten Schritt durch ein vorbildliches Krisenmanagement und durch die uneigennützige Hilfe vieler Ehrenamtlicher gemeistert.
Jetzt folgt die Integration - eine Jahrzehntaufgabe.

Klima- und Umweltschutz

Rietberg ist Master in Sachen Klimaschutz.
Unsere Bemühungen werden von der Bundesregierung mit mehreren hunderttausend Euro Fördermitteln unterstützt.
Als Masterplan-Kommune verpflichten wir uns, unsere Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren unseren Verbrauch an Endenergie in diesem Zeitraum zu halbieren.
Damit sind wir Vorbild für andere Städte und verankern unsere Klimaschutzaktivitäten in breiter Öffentlichkeit.
Stadtwerbung pur!
Gemeinsam mit unseren Bürgern haben wir einen Schutzplan entwickelt, der uns Wege aufzeigt, wie wir uns gegen die Folgen von Hochwasser und Starkregen schützen können.
Ein Pilotprojekt, das wegweisend ist und vom Bundesministerium für Umweltschutz unterstützt wird.

Rathaus, Politik & Bürger

Als Verwaltungschef ist es mir wichtig, unser Rathaus-Team zu begeistern, es zu fördern, seine Fähigkeiten zu schützen. Das ist gelungen.
Gemeinsam haben wir eine Kultur etabliert, die von Mitbestimmung und Mitverantwortung geprägt ist.
Seit meinem Amtsantritt erlebe ich einen Rat, der mehr diskutiert, kritischer hinterfragt.
Ein Rat, der sich nicht einer Mehrheit gewiss sein kann, sondern diese immer wieder neu suchen und bilden muss.
Ich verstehe mich als unabhängiger Bürgermeister und nicht als Parteibürgermeister.
Dass ich diese Unabhängigkeit lebe, habe ich bei vielen Abstimmungen und Diskussionen im Rat bewiesen.
Nach der Landesgartenschau sind die Runden Tische und Themen-Bürgerversammlungen über Jahre eingeschlafen. Das hat sich geändert.
Ob Bürgermeistersprechstunden in “groß“, Runde Tische in den Dörfern, Bürgerversammlungen zu Themen wie Innenstadtentwicklung, Klima- und Umweltschutz - jeder kann mitmachen, Ideen einbringen, Kritik äußern.
Auch können Bürger in Ratssitzungen nun direkte Fragen stellen - das war vor meiner Zeit als Bürgermeister nicht gewollt und ist durch die Änderung einer städtischen Satzung endlich möglich.
Natürlich ist so etwas umständlicher, zeitraubender und nervenzehrender als eine Politik „von oben“.
Demokratie ist eben schwer, man muss sie wollen. Ich will sie. Denn ich finde sie viel spannender als eine „Alleinherrschaft“.

Ziele

Da wollen wir hin.

(Auswahl)

Wirtschaft, Ogranisation & Finanzen

Unsere Unternehmen brauchen Platz.
Gemeinsam mit Nachbarn, gemeint sind unter anderem Langenberg, Verl und Delbrück, wollen wir ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet entwickeln.
Die richtigen Schritte sind in die Wege geleitet worden. Zudem sollen kleinere Standorte, an denen sich nicht störendes Gewerbe wohnortnah ansiedeln kann, entwickelt werden.
Ein gutes Beispiel ist unser neues Gewerbegebiet an der Bokeler Straße.
Nach diesem Vorbild sind weitere Flächen in Planung.
Der Konzessionsvertrag für unsere Energieversorgung ist in die Jahre gekommen.
2018 bekommen wir durch die Sonderkündigungsoption die Möglichkeit, ihn aufzulösen.
Diese Chance dürfen wir nicht ungeprüft verstreichen lassen.
Fest steht: Die Netze müssen für die Zukunft fit gemacht werden - als Antriebsmotor der Energiewende.
Der Gesetzgeber hat das erkannt und positive Investitionsanreize geschaffen.
Wie konkret sich das auf das Rietberger Netz auswirkt, welche Chancen und auch Risiken sich für Rietberg ergeben, das möchte ich von Experten prüfen lassen.
Diesen Prüfauftrag werde ich mir in der kommenden Ratssitzung im März genehmigen lassen.
Wenn die Ergebnisse vorliegen, kann die Politik entscheiden.
So sollte der Weg sein, und nicht umgekehrt.
12 Millionen Euro befanden sich einmal in der Rietberger Ausgleichsrücklage.
Der gut gefüllte Sparstrumpf für schlechte Tage wurde bereits vor meiner Zeit als Bürgermeister weitestgehend aufgebraucht.
Diesen Verzehr zulasten unserer nachfolgenden Generationen haben wir gestoppt und inzwischen ein Polster in Höhe von mehr als vier Millionen aufgebaut.
Wenn es uns gelingt, die Rücklage weiter zu füllen, will ich mit den Entscheidungsträgern der Politik auch über mögliche Steuerentlastungen beraten.

Bildung & Demografie

Der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und die Unterstützung der Kindertagespflege sollen auch künftig bedarfsgerecht erfolgen.
Ich bin dem Unternehmen Stükerjürgen dankbar, dass es uns durch die konstruktive Zusammenarbeit erstmals gelungen ist, in Varensell eine Betriebskita unter der Trägerschaft des DRK zu etablieren.
Ein Modell, das richtungsweisend für andere Unternehmen ist und das ich auch künftig aktiv unterstützen werde.
Durch den Auszug der Hauptschule direkt neben der Grundschule in Mastholte ergibt sich eine einmalige Chance:
Nämlich unter dem Arbeitstitel „Modellgrundschule Mastholte 2040“ eine Grundschule der Zukunft zu entwickeln.
Doch welche räumlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen sollte diese Einrichtung mitbringen?
Eine Antwort werde ich mit der Schule, den Eltern, einem externen Planungsbüro für Schulentwicklung und dem Rathausteam finden.
Voraussetzung ist die Unterstützung durch die Politik.
Im Schulterschluss mit den Schulen, den Fachschaften, den Eltern und der Politik haben wir den Weg für den Neubau von Gesamtschule und Gymnasium freigemacht.
Zwei Schulen mit optimalen Lernbedingungen, dafür setze ich mich ein.
Nach guter Planung und vorbildlicher Abstimmung geht es demnächst an die Umsetzung.
Eine Jahrzehntaufgabe, die für mich oberste Priorität hat und die ich auch in engem Dialog mit den Schulen voranbringen werde.
Vorbeugen ist besser als Heilen. Das gilt ganz besonders für die hausärztliche Versorgung im Rietberger Stadtgebiet.
Derzeit ist diese gesichert. Das soll auch in Zukunft so bleiben.
Gemeinsam mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung haben wir deshalb das Thema Ärzteversorgung zur Chefsache erklärt.
Zusätzlich zu den Bemühungen auf Bundesebene möchten wir ein Rietberger Anreizsystem für die Gewinnung von Ärzten entwickeln.
Denkbar sind beispielsweise bevorzugte Vergaben von städtischen Grundstücken bei gesicherter Niederlassung von Ärzten in Rietberg.
Auch beim Thema Stadtentwicklung spielt das Thema Gesundheit künftig eine größere Rolle.

Bauen, Wohnen, Verkehr & Stadtentwicklung

Die Nachfrage nach Grundstücken in allen Rietberger Stadtteilen hält unvermindert an.
Nach der erfolgten Vermarktung von städtischen Grundstücken in Bokel, Druffel, Rietberg und Mastholte, wollen wir auch in Westerwiehe, Varensell und Neuenkirchen attraktive Grundstücke anbieten - und zwar bezahlbar für alle Wohnformen.
Dafür setze ich mich ein.
In Rietberg sind in den letzten Jahren unterschiedliche Wohnformen entstanden, die ein Wohnen im Alter mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Unterstützung und Pflege abdecken.
Ein Projekt wurde in Mastholte an der Riekstraße verwirklicht.
Auch das Areal rund um das Haus Vita könnte in ähnlicher Form genutzt werden.
Unter Einbeziehung des Gebäudebestandes soll ein Quartier entwickelt werden, das unterschiedliche Möglichkeiten des Zusammenlebens und Wohnens im Alter sowie unterschiedlicher Pflegeformen ermöglicht.
Diesen Plan werde ich konstruktiv unterstützen.
Neue Landesregierung - neue Perspektiven. Meine Hoffnung auf den Bau der lang ersehnten Entlastungsstraße (Landestraße) zwischen der Rottwiese und der Konrad-Adenauer-Straße ist gewachsen.
Verkehrsminister Hendrik Wüst und der Landtagspräsident André Kuper unterstützen dieses bedeutsame Straßenprojekt.
Diesen Eindruck habe ich im Oktober 2017 nach einem persönlichen Gespräch bei mir im Rathaus gewonnen. Ich bleibe am Ball.
Wo können künftig im Stadtgebiet Rietberg Bereiche für Wohnen und Gewerbe entwickelt werden?
Die Neuaufstellung des Regionalplans 2035 bietet für die Stadtentwicklung neue Chancen.
Mitte 2019 soll durch den Regionalrat, der als kommunales Gremium bei der Bezirksregierung Detmold angesiedelt ist, das Erarbeitungsverfahren eröffnet werden. Bevor das geschieht, werde ich mit der Bezirksregierung intensiv über eine weitere Entwicklung von Siedlungsflächen sprechen.
Natürlich unter Einbeziehung der Politik. Die sollte ein Wörtchen mitreden. Das darf sie bei mir.
Die Welt wird digitaler. Diese Entwicklung darf an Rietberg nicht vorbeiziehen.
Dafür werde ich mich auch in Zukunft einsetzen. Die Ausschreibungen für den Glasfaserausbau in Rietberg, Mastholte und Mastholte Süd sind auf den Weg gebracht.
Sie sollen privatwirtschaftlich durch die Netzgesellschaft Ostwestfalen (NOW) ausgebaut werden.
In Varensell plant die BITel, die Haushalte mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen.
Für einige Gewerbegebiete haben wir Förderanträge gestellt.
Auch wenn wir selber nicht für den Ausbau verantwortlich sind, müssen wir alles daran setzen, diesen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu beschleunigen.
Für die Versorgung der 2.300 Anschlüsse mit schnellem Internet im Außenbereich sind wir als Stadt gerne bereit, gut eine Million Euro als Unterstützung bereitzustellen.
Die Anträge sind gestellt. Jetzt warten wir auf die Zusage vom Land, damit der Ausbau beginnen kann.
Keine Fördermittel ohne ISEK: Das Kürzel ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) steht für ein Zukunftsprojekt unserer Innenstadt.
Mit dem neuen Strategiepapier (Nachfolger des integrierten Handlungskonzepts, kurz IHK) wird es uns auch künftig möglich sein, Fördermittel für den Städtebau zu erhalten.
Die Mittel können für große Teile der Innenstadt genutzt werden.
Die Erstellung eines Konzepts wird von einem externen Fachbüro begleitet und demnächst in Werkstattgesprächen mit den Bürgern diskutiert.
Vorstellbar sind beispielsweise ein neues Jugendhaus auf der Freibadwiese oder neue Platz- und Grüngestaltungen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt.
Den Beschluss für die Erstellung des ISEK haben wir auf meinen Vorschlag hin bereits im Jahr 2017 einstimmig gefasst. Ich freue mich auf die Umsetzung.
Ein vom Land gefördertes Dorfentwicklungskonzept (kurz: DIEK) ist genehmigt.
Hier wird von den Menschen für die Menschen geplant.
Im März startet die Entwicklung des Konzepts unter einer umfangreichen Bürgerbeteiligung.
Ein Dorf braucht einen lebendigen Mittelpunkt. Bisher gab es ihn im Pfarrzentrum.
Die Kirche möchte das Gebäude im Herzen des Ortsteils jedoch verkaufen.
Ich finde, Bokel braucht auch weiterhin einen Ort der Begegnung. Und zwar in Form eines Bürgerhauses.
Aus diesem Grund habe ich der Kirche ein Kaufangebot unterbreitet.
Sollte die Politik die Verwaltung in diesem Punkt unterstützen, möchte ich das alte Pfarrzentrum mit neuem Leben füllen.
Die Bereitschaft der Bürger in Bokel dazu ist auf jeden Fall riesig.
Beste Voraussetzungen also, um ein Haus für die Dorfzukunft zu gestalten.
Die Rathausstraße mit ihrer historischen Architektur ist Rietbergs Aushängeschild.
Damit das auch so bleibt, soll der Ortskern noch attraktiver werden.
Deshalb setzte ich mich dafür ein, die Rathausstraße wieder zu einem lebendigen Zentrum mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und einer gepflegten Gastronomie zu machen.
Genau das wollen auch unsere Bürger, wie eine repräsentative Emnid-Umfrage Anfang des Jahres gezeigt hat.
Das City-Outlet mit den beiden Einkaufszentren im Norden und Süden der Rathausstraße bietet die Chance, Rietberg als Einkaufsstadt zu etablieren.
Wohnen auf der Rathausstraße, wie jüngst von einem Ratsherrn gefordert, lehne ich ab.
Ein Gartenschaupark, den mittlerweile jährlich rund 350.000 Gäste besuchen, immer mehr Cultura-Veranstaltungen vor ausverkauften Rängen, Sport- und Schulveranstaltungen,
das Freibad, der Skulpturenpark, der Skatepark, das Zentrum mit seinen historischen Gebäuden.
Die Folge: An etlichen Tagen im Jahr herrscht Parkkollaps rund um den ZOB.
Nicht selten werden die Bushaltestellen und der Gehweg an der Bleiche zugeparkt.
Deshalb setze ich mich für mehr Parkplätze am ZOB ein, ergänzt durch E-Mobilität und Fahrradstellflächen - aus meiner Sicht am besten kostenfrei.

Freizeit & Tourismus

Der Fahrradtourismus boomt. Der Emsweg, der Europa-Radweg und weitere touristische Routen führen durch das Rietberger Stadtgebiet.
Sie locken jährlich tausende Touristen in die Emsstadt. Was fehlt: einfache Unterkünfte für Radtouristen.
Die Campingpods im Gartenschaupark, die wir in meiner Amtszeit eingeführt haben, reichen bei weitem noch nicht aus.
Eine Idee, die ich zumindest prüfen lassen möchte:
Warum nicht die neue Containeranlage, die ursprünglich für die Unterbringung von Flüchtlingen gedacht war und zwischenzeitlich als überganskindergaren genutzt wurde, für einfache und bezahlbare Unterkunft nutzen?
Nicht nur die Radler, sondern auch die Wohnmobil-Touristen entdecken verstärkt unsere Stadt.
Ich möchte das Angebot an Stellplätzen für Wohnmobile ausbauen. Und das möglichst nah an der Innenstadt.

Sicherheit & Ordnung

Nach dem Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Rügenstraße werden das Ordnungsamt und die Polizei dort voraussichtlich unter einem Dach untergebracht.
Das bietet mehr Möglichkeiten einer Zusammenarbeit, die ausgebaut werden soll.
Die Planungen für das neue Feuerwehrgerätehaus laufen auf Hochtouren.
Feuerwehr, Verwaltung und externe Planer stimmen sich eng ab.
Wir haben an der Lipptstädter Straße einen idealen Standort gefunden.
Der Spatenstich für den Neubau, in dem auch Räume für die Jugendfeuerwehr eingerichtet werden, erfolgt Mitte des Jahres.

Flüchtlingshilfe

Mehr als 300 Flüchtlinge leben in zirka 25 städtischen Unterkünften. Die Kinder besuchen unsere Schulen.
Viele dieser Menschen haben bereits Arbeit gefunden.
Gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen, der Caritas und unserem Sozialamt möchten wir Kräfte bündeln und die Integration voranbringen.

Klima- und Umweltschutz

Die Umwelt darf uns nicht gleichgültig sein.
Gemeinsam mit unserer neuen Klimaschutzmanagerin, den Bürgern und der Politik müssen wir weiterhin konsequent daran arbeiten, den Masterplan für den Klimaschutz zu 100 Prozent umzusetzen.
Ein Bestandteil unserer Klimaschutzstrategie ist der Ausbau der E-Mobilität. Die Stadt sollte eine Vorreiterrolle einnehmen.
Vorstellbar sind städtische Elektroautos, die wir im Carsharing-Modell auch unseren Bürgern zur Mitnutzung anbieten.
Für die kleinen Stadtteile, die nicht so gut an den ÖPNV angebunden sind, könnten E-Bürger-Autos angeschafft werden.
Meine Vision für die Zukunft: Unser Zentraler Omnibusbahnhof als multifunktionales Drehkreuz für grenzenlose Mobilität - mit Car-Sharing, mit Ladestationen für E-Mobile, mit einem leistungsstarken ÖPNV, mit E-Bikes zum Ausleihen.
Das Motto: Mit 0 Prozent Umweltbelastung 100 Prozent flexibel bleiben.
Rietberg soll eine Millionen Euro Förderung vom NRW-Wirtschaftsministerium aus Landes- und EU-Mitteln erhalten.
Dieses Geld möchten wir für ein städtisches Nahwärmenetz verwenden.
Durch diese Maßnahme sind wir in der Lage, städtische Gebäude, das Freibad und die Cultura umweltfreundlich zu beheizen.
Mit den Fördergeldern sind 80 Prozent der Kosten für das Vorhaben gedeckt.
Die Bewerbung um die Zuschüsse habe ich Mitte 2017 auf den Weg gebracht.
Demnächst geht es an die Umsetzung.

Rathaus, Politik & Bürger

Der allseits prognostizierte und bereits eingetretene Fachkräftemangel betrifft auch die Rietberger Verwaltung.
Die Stadt hat sich zu einem modernen, jungen und attraktiven Arbeitgeber entwickelt.
Als Rathaus-Chef lege ich auch weiterhin Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter gute Entwicklungsmöglichkeiten bekommen.
In der Vergangenheit ist uns das bereits gut gelungen.
Unsere Fach- und Führungskräfte wollen wir gezielt weiterbilden - gerne auch interkommunal mit anderen Behörden.
Mitsprache ist erwünscht, doch die Beteiligung der Bürger befindet sich im Wandel.
Auf diese Veränderungen reagieren wir und entwickeln kontinuierlich neue Formate zur Einbeziehung der Menschen.
Ich bin überzeugt, dass die Kommunikation mit den Rietbergern künftig noch stärker über die sozialen Netzwerke erfolgen wird.
Darauf haben wir uns bereits jetzt im Rathaus eingestellt.
So bedienen wir zum Beispiel Onlinekanäle wie Facebook und den Online-Haushalt.
Diese Kommunikationsmittel wollen wir im Dialog mit den Bürgern, der Politik und der Rathausmannschaft noch weiter ausbauen.
Die Verwaltung soll digitaler werden. Im Rathaus stehen noch zu viele Aktenschränke.
Meine Ziel: Ein digitales Rathaus. Elektronische Akten brauchen keinen Platz.
Mehr Behördengänge können bequem daheim am Rechner erledigt werden. Nicht die Bürger wandern lassen, sondern Daten.

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Andreas Sunder - Ihr Bürgermeister für Rietberg - 2018.